Damen beenden Saison auf Rang 8 der AWBL2

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Erneut ersatzgeschwächt spielen die Damen am Wochenende (Freitag / Samstag) in Herzogenburg um die Plätze 7-10 der heurigen 2. Bundesliga. An die teilweise sehr guten Leistungen der vergangenen Spiele können wir dabei leider nur bedingt anschließen. Mit Kapitän Claudia Seiser, Topscorer Birgit Schneider und Jolanda Nwoha konnten drei Leistungsträger erst diese Woche wieder ins Training einsteigen und bleiben teilweise recht deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Im ersten Spiel treffen wir erneut auf die Linzer Mannschaft, die wir im März zu Hause einigermaßen souverän mit 64:40 schlagen konnten. Diesmal machen wir es allerdings um einiges spannender: In einem kampfbetonten Spiel werden auf beiden Seiten viele Chancen vergeben und so ist es einmal mehr Enise Öztürk, die immer dann scort, wenn es den Linzerinnen besonders weh tut und mit 17 Punkten einen großen Anteil am Sieg hat. Zudem überzeugt sie in dieser Partie (im Gegensatz zum zweiten Spiel des Wochenendes) durch gute Wurfauswahl und eine hohe Trefferquote.

Unsere Mädels liegen fast die gesamte Partie knapp in Führung, nur viermal kann Linz kurzzeitig vorbeiziehen oder ausgleichen (0:2, 2:4, 31:32 und 45:45). Allerdings können wir uns nie mit mehr als 7 Punkten absetzen und so bleibt die Partie bis zum Ende völlig offen. Durch eine kämpferisch sehr gute Defensearbeit aller Spielerinnen gelingt am Ende schließlich ein knapper 51:49-Erfolg.

Tags darauf spielen wir gegen Herzogenburg um den 7. Platz. Durch den zusätzlichen Ausfall von Amela Music sind wir noch weiter geschwächt und haben vor allem in der Defense von Anfang an große Probleme. Gegen 3 Spielerinnen aus der Bundesliga A-Mannschaft der Herzoegnburgerinnen (Heuritsch, Richard und Schläger) tun wir uns erwartungsgemäß schwer. Vor allem Richard ist zu Beginn des Spiels nicht unter Kontrolle zu bringen und scort 22 ihrer 28 Punkte in der ersten Halbzeit (davon 12 im ersten Viertel). Dennoch ist das Spiel nicht so aussichtslos, wie es das Ergebnis am Ende vermuten lässt. Leider ist bei uns aber so ziemlich alles schief gelaufen. Auf der einen Seite schenken wir dem Gegner einfache zweite und dritte Chancen durch schlechte bzw. inkonsequente Reboundarbeit. Andererseits vergeben wir in der Offense einfache und selbst einfachste Chancen am Stück und schlittern so am Ende in ein kleines Debakel (83:34). Nur gegen Kammer (80:34, 83:34) und Innsbruck (85:44) mussten wir in dieser Saison derart hohe Niederlagen wegstecken. Vor noch Schlimmerem bewahrt uns in erster Linie Shiiko Iwaki, die in einem starken Spiel die Hälfte der Salzburger Punkte (17) beisteuert.

Trotz dieser klaren Niederlage fällt das Saisonresümee positiv aus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten verkraften wir die Abgänge im Vergleich zur vorigen Saison schnell und lassen uns auch durch die vielen Ausfälle und einiges Verletzungspech nicht aus dem Konzept bringen. Dass uns gerade zum Saisonabschluss ein wenig die Kraft ausgeht, ist zwar schade, nach einer derart turbulenten Saison allerdings auch verständlich. Jetzt gilt es die zahlreichen Verletzungen und kleineren Blessuren auszukurieren und den Blick wieder nach vorne zu richten.

Sieger in der diesjährigen 2. Liga wird das Team aus Kammer, das in einem packenden Finalspiel Union Kuenring mit 60:57 besiegt. Die favorisierten Innsbruckerinnen erreichen ersatzgeschwächt nur den 4. Rang (minus 1 im Spiel um Platz 3 gegen UAB Wien). Linz wird einen Rang hinter uns Neunter.

Das Resultat zeigt einmal mehr, dass unsere Vorrundengegner Innsbruck und Kammer eine gute Orientierungshilfe auf dem Weg nach oben darstellen.

1. SK Kammer
2. Union Kuenring
3. UAB Wien
4. TS Innsbruck
5. ATUS Gratkorn
6. GAK Kangaroos
7. UBBC Herzogenburg
8. BSC Salzburg
9. BBC Linz
10. Wörthersee Piraten
11./12. UBSC Graz, Baden (beide außer Konkurrenz)

Urkunde AWBL2 2008/09

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