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Bittere Niederlagen in Klagenfurt

AWBL2 in Klagenfurt

Mit zwei klaren Niederlagen gegen den GAK (30:77) und Klagenfurt (56:36) beenden die Damen das untere Playoff der heurigen 2. Bundesliga.

Man merkt dem Team die vielen Ausfälle und die dadurch nötigen Umstellungen deutlich an. Auch die einmonatige Spielpause war sicher keine optimale Vorbereitung. So hat die Mannschaft des GAK (Ergebnis im Oktober 43:50) leichtes Spiel. Durch aggresive Defense werden wir zu zahlreichen Fehlern gezwungen, die fast alle sofort bestraft werden. Und selbst wenn der Druck des Gegners phasenweise etwas nachlässt, präsentierten wir uns in der Offensive erschreckend planlos und schwach im Abschluss. Hinzu kommt die Überlegenheit des GAK in fast allen Eins gegen Eins-Situationen, die vielen unserer Mädels an diesem Tag sehr klar ihre Grenzen aufzeigt. Das Spiel endet schließlich mit einem BL-Negativrekord von nur 30 Punkten zu 77 beim GAK.

Zu allem Überfluss trifft uns zu diesem Zeitpunkt die volle Härte des Spielmodus. Nach einer Pause von knapp 45 Minuten müssen wir zu unserem zweiten Spiel gegen die Gastgeber antreten. Die sind vor heimischem Publikum hoch motiviert und wittern nach unserer deutlichen Niederlage gegen den GAK ihre Chance. Für uns ist klar, dass wir einen guten Start ins Spiel brauchen, den erlauben wir aber wie so oft dem Gegner (10:0):  Ein spielentscheidender Rückstand, dem wir die restlichen 35 Minuten verzweifelt hinterherlaufen. Nach einem starken ersten Viertel bieten uns die Gastgeber genügend Chancen das Spiel trotzdem noch zu drehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelingt ihnen 6 (!) Minuten kein einziger Punkt. Wir können den Halbzeitrückstand von 31:15 allerdings nur bis auf 10 Punkte verkürzen. Ein vergebener Korbleger und das anschließende vierte Foul von Claudia Seiser beenden unsere Mini-Aufholjagd und holen die Gegner zurück ins Spiel. In der Folge kämpfen wir weiter, bringen uns aber immer wieder durch dumme und unnötige Fehler sowie zahlreiche vergebene Chancen um die Möglichkeit doch noch einmal näher heranzukommen. Am Ende des Schlussabschnitts haben die Gastgeber einen kleinen Run und fixieren schließlich den verdienten 56:36-Enstand.

Man darf den 10 Spielerinnen, die dabei waren keine Vorwürfe machen. Vor allem die U16-Spielerinnen präsentieren sich über weite Strecken überzeugend. Wenn aus dem 12er-Kader vom Saisonstart allerdings gerade noch 5 Spieler übrig bleiben und man bedenkt, dass wir im Laufe der Saison bereits 20 (!) Spielerinnen in den Bundesliga-Spielen eingesetzt haben, darf man sich allerdings nicht wundern, wenn es irgendwann nicht mehr rund läuft.

Immerhin war der zweite Platz im UPO bereits vor dem Wochenende gesichert (für das Erreichen des 1. wären zwei Siege notwendig gewesen). So spielen wir am 1. und 2. Mai in Herzogenburg trotz der beiden Niederlagen weiter um die Plätze 5 bis 8. Damit ist eines unserer Ziele, die Platzierung aus dem Vorjahr zu toppen, weiterhin möglich. Dass in den drei Wochen bis dahin viel passieren muss, ist aber klar.

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