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Osterturnier Wien

Tag 1

BSC Salzburg – TSV Wasserburg 34:47 (12:13, 2:15, 12:12, 8:7)

Das Nachwuchsteam des deutschen Serienmeisters Wasserburg ist noch der “einfachste” Gegner in unserer Vorrundengruppe der Kategorie WU16 High. Der Respekt war groß, dennoch gelingt uns ein perfekter Start (8:2), bis zum Ende des 1. Viertels bleibt das Spiel offen. Zwei einfache Fehler führen dann leider dazu, dass wir plötzlich völlig den Faden verlieren. Das zweite Viertel geht mit 2:15 an Wasserburg. Die zweite Halbzeit verläuft wieder ausgeglichen, der Rückstand kann aber nicht mehr aufgeholt werden.

Tag 2

CE Joventut – BSC Salzburg 62:32 (20:13, 18:2, 5:6, 19:11)

Das beeindruckende Spiel der Spanier am Vortag gegen Wartii war unser erster Eindruck vom Osterturnier. Mit schnellen Fastbreaks und unzähligen Dreipunktewürfen wurde die körperlich klar überlegene Mannschaft aus Finnland deutlich besiegt. Unser Ziel lautet daher den Druck in der Verteidigung hoch zu halten und dem Gegner diese Optionen möglichst selten zu geben. Das funktioniert phasenweise sehr gut, den Spaniern gelingt erst kurz vor Ende des Spiels der erste Erfolg von der Dreierlinie. Zu viele Ballverluste, vor allem im zweiten Viertel, lassen das Ergebnis am Ende trotzdem recht deutlich ausfallen. Allerdings ist unser Gegner bereits zu diesem Zeitpunkt der große Favorit auf den Turniersieg (und steht auch tatsächlich vier Tage später im Finale).

Tag 3

BSC Salzburg – Wartii 14:72 (5:22, 2;18, 7:11, 0:21)

Nach dem ersten Vorrundenspiel hielt sich die “Angst” vor der Mannschaft aus Finnland noch in Grenzen, bereits in ihrem zweiten Spiel gegen Wasserburg zeigt sich Wartii aber enorm verbessert. Gegen uns wird vier Viertel lang extrem aggresiv und hart full-court verteidigt. Diese Spielweise bringt unsere Spielerinnen ein ums andere Mal an ihre Grenzen. Mit tollem Einsatz kämpfen wir bis zum Ende um jeden Ball, zum Schluss müssen wir die Übermacht des Gegners aber neidlos anerkennen. Ein kleiner Trost bleibt, dass sich Wartii am Samstag im Finale gegen CE Joventut den Turniersieg holt. So viel zu unserem Glück bei der Gruppenauslosung :)

Tag 4

BSC Salzburg – Karhun Pojat 50:46 (13:8, 12:13, 7:9, 18:16)

Nach dem Ausscheiden aus dem Hauptbewerb bestreiten wir am Freitag drei Freundschaftsspiele gegen weitere Teams aus der Kategorie WU16 High. Bereits um 8:00 treffen wir in der Stadthalle A auf die finnische Mannschaft Karhun Pojat, die in der Vorrunde immerhin Kuenring besiegt hat. Trotz der Müdigkeit (das intensive Spiel am Vortag fand erst um 20:30 statt) entwickelt sich ein heiß umkämpftes und sehr ansehnliches Match. Einige Spielerinnen können sich im Vergleich zu den Gruppenspielen noch einmal deutlich steigern und alle wollen unbedingt den ersten Sieg feiern. Christina Tanzer zeigt ein überragendes Spiel (24 Punkte, 4 Dreier) und ist in allen entscheidenden Phasen mit einem Korberfolg zur Stelle. Eine überzeugende Reboundarbeit des gesamten Teams ist der zweite Schlüssel zu einem am Ende verdienten 50:46-Erfolg.

Nusle – BSC Salzburg 38:39 (13:13, 9:7, 8:9, 8:10)

Im zweiten Spiel des Tages  treffen wir auf das tschechische Team Nusle. In einer sehr heißen Halle hat die gesamte Mannschaft schwer zu kämpfen. Nach den Anstrengungen der letzten Tage, darf man niemand einen Vorwurf machen, dass sich die Fehler jetzt häufen. Zwar sind wir das bessere Team, es gelingt uns allerdings nicht uns entscheidend abzusetzen. Eine erneut sehr gute kämpferische Leistung führt immerhin dazu, dass auch der Gegner nicht davonziehen kann. Zehn Sekunden vor Ende führt Nusle mit einem Zähler, eine Auszeit und sieben Sekunden später fixiert Gladys Ntwanya den 38:39-Endstand. So wird der Einsatz am Ende mit einem knappen Erfolg belohnt.

BSC Salzburg – Kladno 38:45 (10:20, 12:4, 6:10, 10:11)

Zwei Spielerinnen müssen leider bereits am Freitag abreisen, somit bestreiten wir das letzte Spiel nur zu sechst. Die Erwartungen der Mannschaft sind entsprechend gering (der Gegner tritt mit 14 Spielerinnen an), aber wie so oft, läuft es gerade bei diesen Spielen am besten. Alle sechs Spielerinnen können Punkte erzielen, in der Offensive gelingen die Spielzüge fast nach Belieben und auch die Verteidigung ist am Ende einer langen Turnierwoche noch sehr stark. Für die ganz große Überraschung (einen Sieg) ist am Ende nur die Wurfausbeute eine Spur zu niedrig. Trotzdem ist das Spiel ein versöhnlicher Abschluss für eine aufregende (und anstregende) Wien-Woche, in der die Mannschaft erneut einen großen Schritt nach vorne gemacht hat.

Scorer (alle fünf Spiele): Tanzer Christina (61), Ntwanya Gladys (58), Tanzer Magdalena (36), Salihodzic Hana (24), Bowlen Julia (15), Eigner Stefanie (6), Karer Lisa (3), Pavicic Aleksandra (3)

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