United World Games – Die ganze Wahrheit ;)
Nach lustiger Zugfahrt und erschwerlicher Ankunft sind wir endlich in der Halle angelangt und kamen in den Genuss der Umkleide, die ursprünglich für 6 Personen gedacht war, die wir aber zu fünfzehnt + Gepäck eindeutig überfüllt hatten. Mit der Hoffnung auf Freiraum begaben wir uns in die Halle, doch dort erwartete uns ein böses Schicksal: Eine Halle in der CO2 nach einer großen Schlacht O2 schändlich besiegt hatte, war atmen noch kaum möglich.
Trotz der anfänglichen Herausforderung ging das erste Spiel für uns bravourös gut aus. Ein Sieg den wir nie vergessen werden.
2. Spiel: Ein Spiel das vergessen werden sollte.
Danach folgte ein neuer Challenge: das Zelteaufbauen. Unser Teamgeist ließ sich auch außerhalb des Feldes spüren. Durch Einsatz von 30 Händen erhielten wir in Kürze ein Minimundus-Villa-Arial, das wir für 2 Nächten unser „Sweet Home“ nennen mussten.
Am nächsten Tag hatten wir noch das Privileg Trockenheit spüren zu können.
Danach folgte ein Spiel das wir in der Offence verloren, jedoch in der Defence „gewonnen“ haben.
Das 2. Spiel des Tages war für jeden einzelnen eine emotionale Herausforderung. Es war zwar eine harte Sache in der Verlängerung knapp zu verlieren, jedoch war die Tatsache Verlängerung zu spielen und von der ganzen Halle angefeuert zu werden, ein unvergessliches Erlebnis. Die Trauer war so groß, dass sogar der Himmel mit uns weinte.
Mochten andere in den Wörthersee schwimmen gehen, hatten wir einen eigenen kleinen aber feinen See in unserem „Sweet Home“, der in der Nacht aber leider bei jedem Existenzängste hervorrief. Nach gescheiterten Schutzversuche hatten wir den Kampf gegen den Regen aufgegeben und spürten es in jeder Zelle. Doch 2 Spiele später waren sie kaum noch spürbar. Nach dem Zelt-Abbauen waren sie tot.
Dieses Wochenende bewies uns, dass Basketball viele Facetten unserer Gefühlslage wecken und sich im Extremen zeigen kann.
By Sümeyra Akarcesme und Paula Kössler


