BSC Salzburg wU18 – BSC Salzburg Damen 42:76 (4:26, 11:16, 14:14, 13:20)
Beide Teams waren ersatzgeschwächt angetreten, bei den Jungen war der Respekt zu groß und das erste Viertel zu verhalten, um für eine Überraschung zu sorgen. Ab dem zweiten Viertel entwickelte sich ein realtiv ausgeglichenes Spiel, in dem sich die erfahrenere Mannschaft klar und verdient durchsetzen konnte.
U18: Bush J. 21, Fartacek L. 8, Simeunovic S. 5 -cap-, Ntwanya G., Nwoha J., Tanzer C., Tanzer M. je 2
Damen: Frank L. 24, Schneider B. 22 -cap-, Walkner P. 10, Buchegger E. 8, Grabmayr C., Sendlhofer M., Schneider I. je 4
Auch im Rückspiel gegen AIS gab es für unsere Mädels einen klaren Erfolg. Da einige Spielerinnen für die beiden BL-Spiele am Samstag geschont wurden, traten wir beinahe mit einer reinen U16-Mannschaft an. Von Beginn an konnten wir durch schnelles Fast Break-Spiel überzeugen und das Spiel bereits in der ersten Hälfte zu unseren Gunsten entscheiden.
Das letzte Viertel begann mit einem 14:0-Lauf, dann mussten wir die Partie leider beenden, weil die Trainingszeit unserer Gastgeber zu Ende war
Aber auch mit verkürzter Spielzeit war es eine gute Gelegenheit etwas Spielpraxis zu sammeln und eine gute Leistung aller Beteiligten.
Tanzer M., Bush J. je 16, Ntwanya G. 14, Salihodzic H. 12, Tanzer Christina 12, Simeunovic S. 6 -cap-, Eigner S. 3
KategorienDamen, Nachwuchs, wU18, wU19, wu17 Tags: ais, damen2, Freundschaftsspiel, Salzburg, sieg, u17, wu17
Mit zwei Siegen gegen Zell am See (32:26) und Altenmarkt (22:20 n.V.) sichert sich die wU16 den Sieg im Cupbewerb (Salzburger Stier). Gespielt werden in beiden Partien 4 x 5 Minuten. Hauptanteil am ersten wU16-Sieg gegen die Zeller diese Saison haben Gladys Ntwanya (10 Punkte, 12 Rebounds) und Magdalena Tanzer (10 Punkte, 5 von 5 aus dem Feld). Gegen Altenmarkt avanciert Hana Salihodzic mit 12 Punkten (davon alle 4 Salzburger Punkte in der Overtime) zur Matchwinnerin.
Am Nachmittag fixiert die wU18 mit einem souveränen 55:43 (26:15)-Heimerfolg gegen Linz den 2. Platz der oberösterreichischen Meisterschaft. Überragend spielen Birgit Schneider (28 Punkte, 5 Dreier) und Kapitän Enise Öztürk (16 Zähler), die das großteils sehr junge Team (2 U16-, 5 U14-Spielerinnen) die meiste Zeit über gut führen.
Positiv zu berichten ist auch die gute, kämpferische Mannschaftsleistung in allen 3 Spielen.
Mit 2 U20-Spielerinnen (außer Konkurrenz), 2 U18-, 2 U16 und 2 U14-Spielerinnen machten wir uns auf den Weg nach Linz, deren Teams nach dem 1 Punkt-Sieg gegen unsere U16 letztes Wochenende endgültig der “Liebslings”gegner aller weiblichen Mannschaften im Verein sind.
Auf Grund der zahlreichen Ausfälle ist unsere bunt zusammengewürfelte Mannschaft die einzige Möglichkeit überhaupt noch die Meisterschaft zu Ende spielen zu können. Im Großen und Ganzen funktioniert dieser Mix aber überraschend gut. Einzig unseren jüngsten merkt man die Unerfahrenheit in der Verteidigung an. Es spielen aber alle sehr bemüht und niemand mit mehr Respekt vor dem Gegner als nötig. Das erste Viertel verläuft ausgeglichen (11:11), zur Halbzeit liegt Linz mit 4 Punkten vorn (27:23). Ein Buzzerbeater-Dreier von Birgit Schneider verfehlt sein Ziel nur knapp.
Anfang des dritten Viertels begeht Enikö Gyenge ihre Fouls Nr. 4 und 5, das 4. kurioserweise an einer Mitspielerin (!!!). Eine Regelauslegung, die außer dem 1. Schiedsrichter wohl keiner so recht verstanden hat.
Linz hat einen kleinen Run und geht erstmals mit 10 Punkten in Führung (37:27). Anfang des 4. Spielabschnitts ist auch für Jolanda Nwoha die Partie mit 5 Fouls vorzeitig beendet (auch ihr 4. Foul war eine klare Fehlentscheidung, als sie zum ersten Mal im Spiel perfekt verteidigt und ein klares Charging der Linzerin Asanger aufgenommen hat). Spätestens ab diesem Zeitpunkt finden wir kein Mittel gegen die Top-Scorerin des Gegners (Asanger), die 14 der letzten 18 Linzer Punkte im Spiel macht und so jeden Ansatz einer Aufholjagd bereits im Keim erstickt. Eine Zonenverteidigung haben wir mit diesem Team noch nicht im Repertoire und die einzige verbleibende Spielerin, die ihr körperlich gewachsen wäre (Birgit Schneider), ist zu diesem Zeitpunkt durch einen Schlag auf die Nase (Diagnose nach dem Spiel: angebrochen) bereits arg gehandicapt.
Trotz der Niederlage gibt es nach dem Spiel keinen Grund allzu enttäuscht zu sein. Die Partie hat gezeigt, dass wir auch in dieser unüblichen Zusammensetzung spielen können. Einige Fehler in der Defense (inklusive einiger sehr blöder Fouls) und äußerst fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen haben leider mehr verhindert. Das Rückspiel findet am 16. Mai in Salzburg statt. Es geht dann vermutlich um den 2. Platz der diesjährigen wU18-Meisterschaft.
Salzburg: Schneider 30, Öztürk 11, Nwoha 6, Gyenge 3, Akarcesme 2, Kössler 2, Tanzer, Ntwanya
Linz: Asanger 27
Am Mittwoch findet im SZM das erste von vier Spielen der wU18-Hauptrunde in Oberösterreich statt. Gegner sind die Titelverteidiger aus Gmunden.
Auf Grund der vielen Ausfälle im Laufe der Saison, wollten wir das Team bereits nach der Vorrunde aus dem Bewerb nehmen. Auf dringende Bitte des oberösterreichischen Verbands, haben wir uns dazu entschlossen, die Meisterschaft außer Konkurrenz (d.h. mit zwei U20-Spielerinnen als Verstärkung) zu Ende zu spielen, da sonst nur 2 Mannschaften (Linz und Gmunden) übrig geblieben wären.
Leider wurde diese Entscheidung nicht belohnt. Mit Sarah Trinh (verletzt), Sarah Korn (krank) und Dusica Djukic (Uni) fallen gleich für das erste Spiel drei weitere Spielerinnen aus. Von den 6 Leistungsträgern zu Beginn der Saison sind im Moment noch ganze 2 Spielerinnen übrig. Gegen Gmunden laufen eine U20-, zwei U18-, drei U16- und zwei U14-Spielerinnen auf. Dass ein solcher Mix gegen den amtierenden Meister und hoffnungsvollen ÖMS-Teilnehmer nicht funktionieren kann, ist klar.
Gmunden ist in allen Belangen klar überlegen und spielt das Match ohne jegliche Probleme und ohne viel Aufwand nach Hause. Das Ergebnis von 21:49 ist für uns am Ende sogar ein wenig schmeichelhaft. Unsere U16- und U14-Spielerinnen behaupten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die drei älteren (Birgit Schneider, Jolanda Nwoha und Enise Öztürk) bleiben deutlich darunter.
Bleibt zu hoffen, dass bei den übrigen Spielen (3.4., 20.4., 16.5.) die ein oder andere Spielerin wieder dabei sein kann, um eine leider völlig verkorkste U18-Saison noch zu einem guten Abschluss zu bringen. Dass wir uns in voller Besetzung auch mit Gmunden auf Augenhöhe messen können, haben wir in der Vergangenheit bereits gezeigt. Um die vielen Ausfälle dieser Saison auch nur halbwegs kompensieren zu können, ist der Kader in den U18-Jahrgängen aber deutlich zu klein. So haben wir in den letzten Monaten in dieser Mannschaft kaum Fortschritte gemacht, während sich Gmunden in beeindruckender Weise weiter gesteigert hat.