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Damen werden Achter

2. Mai 2010 MS Keine Kommentare

Das letzte Spiel der Saison, die Partie um Platz 7 der 2. Liga gegen UAB Wien wird von unseren Damen fast drei Viertel lang offen gehalten.

Nach einem klaren Rückstand (minus 15) zu Beginn folgt im zweiten Viertel eine tolle Aufholjagd, durch die man wieder bis auf 4 Punkte herankommt. Überragend war in dieser Phase vor allem Chiara Grabmayr, die gegen ihren Ex-Klub 10 Punkte erzielt (alle im zweiten Viertel). Stark auch unsere Freiwurfquote von 80% (Linda Kuhl 8 von 8).

Nach Seitenwechsel können wir das Momentum leider nicht mitnehmen, bleiben aber lange Zeit auf Schlagdistanz. Nach einem vergebenen Korbleger und zwei verworfenen Freiwürfen bei minus 10 sowie einem sehr unglücklichen UAB-Dreier mit der Schlusssirene, fällt dann allerdings eine Vorentscheidung und UAB geht mit 16 Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Dort machen sich schließlich die Folgen unserer 6er-Rotation sowie die Foulprobleme bemerkbar und wir werden vom Gegner regelrecht überrollt. Das Resultat fällt schließlich mit 79:42 viel zu deutlich aus. So bleiben trotz vieler starker Phasen in beiden Spielen am Ende zwei Niederlagen und wir beenden die Saison wie bereits im Vorjahr auf dem achten Platz von zwölf Teams, eine Platzierung, die allerdings nicht die Leistungssteigerung der Mannschaft wiederspiegelt. Sehr positiv ist, dass sich nach einer turbulenten Saison mit vielen Ausfällen am Ende eine Mannschaft gefunden hat, in der auch außerhalb des Spielfelds die “Teamchemie” stimmt.

In den nächsten Tagen und Wochen wird die vergangene Saison verarbeitet und analysiert, dann beginnen sofort die Planungen für 2010/11.

Meister der AWBL2 wird die zweite Mannschaft des BK Klosterneuburg, die sich im Finale gegen Gastgeber Herzogenburg durchsetzt.

  1. Klosterneuburg
  2. Herzogenburg
  3. Flying Foxes
  4. Innsbruck
  5. Gratkorn
  6. GAK
  7. UAB
  8. BSC Salzburg
  9. Klagenfurt
  10. Linz
  11. DBBC Graz
  12. UBSC Graz (hat die Saison nicht beendet)

Bittere Niederlagen in Klagenfurt

11. April 2010 MS Keine Kommentare

AWBL2 in Klagenfurt

Mit zwei klaren Niederlagen gegen den GAK (30:77) und Klagenfurt (56:36) beenden die Damen das untere Playoff der heurigen 2. Bundesliga.

Man merkt dem Team die vielen Ausfälle und die dadurch nötigen Umstellungen deutlich an. Auch die einmonatige Spielpause war sicher keine optimale Vorbereitung. So hat die Mannschaft des GAK (Ergebnis im Oktober 43:50) leichtes Spiel. Durch aggresive Defense werden wir zu zahlreichen Fehlern gezwungen, die fast alle sofort bestraft werden. Und selbst wenn der Druck des Gegners phasenweise etwas nachlässt, präsentierten wir uns in der Offensive erschreckend planlos und schwach im Abschluss. Hinzu kommt die Überlegenheit des GAK in fast allen Eins gegen Eins-Situationen, die vielen unserer Mädels an diesem Tag sehr klar ihre Grenzen aufzeigt. Das Spiel endet schließlich mit einem BL-Negativrekord von nur 30 Punkten zu 77 beim GAK.

Zu allem Überfluss trifft uns zu diesem Zeitpunkt die volle Härte des Spielmodus. Nach einer Pause von knapp 45 Minuten müssen wir zu unserem zweiten Spiel gegen die Gastgeber antreten. Die sind vor heimischem Publikum hoch motiviert und wittern nach unserer deutlichen Niederlage gegen den GAK ihre Chance. Für uns ist klar, dass wir einen guten Start ins Spiel brauchen, den erlauben wir aber wie so oft dem Gegner (10:0):  Ein spielentscheidender Rückstand, dem wir die restlichen 35 Minuten verzweifelt hinterherlaufen. Nach einem starken ersten Viertel bieten uns die Gastgeber genügend Chancen das Spiel trotzdem noch zu drehen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelingt ihnen 6 (!) Minuten kein einziger Punkt. Wir können den Halbzeitrückstand von 31:15 allerdings nur bis auf 10 Punkte verkürzen. Ein vergebener Korbleger und das anschließende vierte Foul von Claudia Seiser beenden unsere Mini-Aufholjagd und holen die Gegner zurück ins Spiel. In der Folge kämpfen wir weiter, bringen uns aber immer wieder durch dumme und unnötige Fehler sowie zahlreiche vergebene Chancen um die Möglichkeit doch noch einmal näher heranzukommen. Am Ende des Schlussabschnitts haben die Gastgeber einen kleinen Run und fixieren schließlich den verdienten 56:36-Enstand.

Man darf den 10 Spielerinnen, die dabei waren keine Vorwürfe machen. Vor allem die U16-Spielerinnen präsentieren sich über weite Strecken überzeugend. Wenn aus dem 12er-Kader vom Saisonstart allerdings gerade noch 5 Spieler übrig bleiben und man bedenkt, dass wir im Laufe der Saison bereits 20 (!) Spielerinnen in den Bundesliga-Spielen eingesetzt haben, darf man sich allerdings nicht wundern, wenn es irgendwann nicht mehr rund läuft.

Immerhin war der zweite Platz im UPO bereits vor dem Wochenende gesichert (für das Erreichen des 1. wären zwei Siege notwendig gewesen). So spielen wir am 1. und 2. Mai in Herzogenburg trotz der beiden Niederlagen weiter um die Plätze 5 bis 8. Damit ist eines unserer Ziele, die Platzierung aus dem Vorjahr zu toppen, weiterhin möglich. Dass in den drei Wochen bis dahin viel passieren muss, ist aber klar.

Damen starten mit 2 Siegen ins UPO

6. März 2010 MS Keine Kommentare

Gegen den BBC Linz und den DBBC Graz erreichen unsere Damen in Linz die beiden erhofften Siege. Durch eine zeitweise recht schwache Wurfquote machen wir es uns in beiden Spielen schwerer als nötig, eine gute kämpferische Leistung aller Spielerinnen führt am Ende trotzdem zu zwei verdienten Erfolgen.

Als einziger Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass die Spiele wenig Möglichkeit geboten haben den jüngeren in unserem Team ausreichend Spielzeit zu geben.

Da die Punkte aus den Spielen im Grunddurchgang mitgenommen werden, liegen wir in der Tabelle des unteren Playoff derzeit auf Platz 2 hinter dem GAK. Die beiden letzten Spiele finden Mitte April in Klagenfurt statt (im Rahmen des Final Four-Turniers der 2BL-Herren), danach folgen im Mai die Platzierungsspiele in Herzogenburg.

BBC Linz – BSC Salzburg 50:59 (14:11, 11:21, 14:14, 11:13)
Öztürk E. 21, Seiser C. 14 -cap-, Schneider B. 9, Frank L. 8, Nwoha J. 7

BSC Salzburg – DBBC Graz 60:55 (15:13, 15:17, 14:13, 16:12)
Seiser C. 17 -cap-, Schneider B. 16, Frank L. 14, Öztürk E. 10, Grabmayr C. 2, Simeunovic S. 2, Nwoha J. 1

AWBL2-Termine

14. Februar 2010 MS 1 Kommentar
Volle Konzentration

Volle Konzentration

Nach langem Termin-Hick-Hack stehen die restlichen Termine der 2. Bundesliga fest. Unsere Damen treffen dabei am 6. März in Linz auf Linz und den DBBC Graz sowie am 11. April in Klagenfurt auf Klagenfurt und den GAK.
Damit ist man nach dem Ausscheiden aller Nachwuchsteams aus den Österreichischen Meisterschaften und dem knappen BL-Aus der Herren gegen Dornbirn die letzte Salzburger Mannschaft in einem österreichweiten Bewerb. Nach Platz 7 im Grunddurchgang spielt man allerdings nur noch um die unteren Plätze und kann in der Entscheidung der besten 6 Teams im oberen Playoff nicht mehr mitmischen.
Den Saisonabschluss bildet das Final Weekend der 2. Bundesliga in Herzogenburg (1./2. Mai). Das ehrgeizige Ziel ist es das untere Playoff zu gewinnen und den 7. Platz nach Salzburg zu holen.

Zwei Siege beim BL-Turnier in Salzburg

20. Januar 2010 MS Keine Kommentare

Mit zwei Siegen aus drei Spielen beenden unsere Damen das letzte Turnier des diesjährigen Grunddurchgangs in der zweiten Bundesliga.

In der ersten Partie trifft man auf den ewigen “Angstgegner” aus Linz, beginnt dementsprechend nervös und liegt bereits nach dem ersten Viertel mit 7 Punkten in Rückstand. Bis zur Halbzeit kann das Spiel wieder ausgeglichen werden und nach dem Seitenwechsel können wir uns in einem kampfbetonten Spiel schließlich ohne größere Probleme mit 67:52 durchsetzen, auch wenn die Partie bis Anfang des Schlussabschnitts vom Score ausgeglichen bleibt. Vor allem Linda Kuhl erteilt durch 4 erfolgreiche Dreier in der zweiten Halbzeit (davon 3 im letzten Viertel) allen Linzer Versuchen das Spiel noch einmal zu drehen eine Absage.

Im zweiten Spiel wartet ein neuer Gegner auf uns: die Damen von KOS Klagenfurt. Nach den Eindrücken der beiden Spiele, die wir in Gratkorn beobachtet haben und den bisherigen Ergebnissen von KOS, ist mit einem ausgeglichenen Match zu rechnen. Das zeigt sich dann auch im ersten Viertel (16:16), in der Folge hat eine groß aufspielende Salzburger Mannschaft allerdings nur mehr wenig Probleme. Das zweite Viertel beginnt mit einem 17:0 (23:3)-Lauf, das dritte ebenfalls mit 11:0. Vor allem die Defenseleistung und die vielen erfolgreich herausgespielten und verwandelten Gegenangriffe sind der Schlüssel dazu, dass wir bereits zur Mitte der Partie eine Entscheidung herbeiführen können. In der Folge werden alle Spielerinnen zum Einsatz gebracht und ein schöner 82:48-Erfolg fixiert.

Am zweiten Tag warten die Innsbrucker Damen im entscheidenden Spiel um den Sieg im Regionalturnier. Für den Ausgang der Hauptrunde hat das Spiel jedoch keinen Einfluss: Innsbruck ist fix im oberen Playoff, Salzburg hätte es auch bei einem Erfolg verpasst (dann allerdings einigermaßen knapp). Leider zeigen wir zu Beginn des Spiels unnötig großen Respekt und können nicht an die Leistungen des Vortags anknüpfen. Julia Schwab, der Kapitän der Gäste, ist unter dem Korb kaum zu stoppen und die aggresive Mannverteidigung der Gäste bereitet uns ein ums andere Mal Probleme. Ein 11 Punkte-Rückstand nach einem Viertel ist die Folge. Im zweiten Viertel kommen wir durch einen Run noch einmal auf 2 Zähler heran. Leider finden unsere, zum Teil hervorragend herausgespielten, Distanzwürfe auch weiterhin zu selten ihr Ziel und unter den Körben gestaltet sich ein Durchkommen gegen die Defense der Innsbruckerinnen ebenfalls schwierig. Da die Gäste vor allem in der zweiten Halbzeit viel wechseln und alle 12 Spielerinnen zum Einsatz bringen, können wir trotzdem dranbleiben, auch wenn uns keine Aufholjagd mehr gelingt. Am Ende kann man mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein, um die derzeit sicher stärkste Mannschaft in Westösterreich in ernste Verlegenheit zu bringen, wäre allerdings ein fast fehlerfreies Spiel nötig gewesen.
Nichts desto trotz war es erneut eine Partie, aus der man viel mitnehmen kann. Ein Team, das wie Innsbruck, 40 Minuten aggresiv Druck auf den Ball macht, ist leider noch immer nicht die Regel. Sich darauf einzustellen und nicht aus dem Konzept bringen zu lassen ein wichtiger Schritt auf unserem weiteren Weg nach oben.

Punkte (3 Spiele): Kuhl Linda 49, Frank Laura 45, Seiser Claudia 29, Schneider Birgit 25, Urizio Sara 24, Öztürk Enise 17, Nwoha Jolanda 6, Music Amela 4 (nur ein Spiel), Akarcesme Sümeyra 2, de Kort Marlies, Ntwanya Gladys, Rajkovic Kristina (DNP), Simeunovic Sonja

Fotos: http://sport.aktivnews.de/galerie/thumbnails.php?album=192
Weitere Fotos vom Turnier folgen in Kürze!