U16 vor Saisonabschluss

Die U16 bestreitet zum Abschluss der Saison drei Freundschaftsturniere gegen die Mannschaften aus Steyr und Herzogenburg. Den Auftakt bildet das Turnier in Steyr am Sonntag (15. April), es folgen Spiele in Salzburg (29. April) und Herzogenburg (6. Mai). Der Modus lautet an allen drei Tagen jeder gegen jeden.

Neben der wichtigen Spielpraxis für unsere U16-Spielerinnen sind diese Turniere bereits ein erster Schritt zum Aufbau des Teams für die kommende Saison 2012/13.

Zwei weitere Siege in der Westliga

Mit zwei Siegen beim Heimturnier bleibt die Damenmannschaft in der Westliga weiter ungeschlagen. In den beiden Spielen werden vierzehn Spielerinnen zum Einsatz gebracht. Gegen Dornbirn erreicht die Mannschaft einen klaren 114:20 (55:12)-Erfolg, gegen Innsbruck kann trotz einiger Schwächeperioden ein ungefährdeter 58:45 (27:16)-Sieg gefeiert werden.

Dornbirn Lions – BSC Salzburg 20:114 (8:23, 4:32, 5:26, 3:33)

Kuhl Linda (25, 5 Dreier), Schneider Birgit 18, Simeunovic Sonja 16, Tanzer Christina 11, Fartacek Lisa 10, Tanzer Magdalena 10, Ntwanya Gladys 8, Music Amela 7, Seiser Claudia 6, Hateganu Bianca 2, Dallinger Teresa 1, Kössler Paula

BSC Salzburg – TS Innsbruck 58:43 (13:6, 14:10, 19:12, 12:23)

Fartacek Lisa 8, Kuhl Linda 8, Schneider Birgit 8, Tanzer Magdalena 8, Seiser Claudia 7, Simeunovic Sonja 6, Tanzer Christina 4, Bowlen Julia 2, Music Amela 2, Ntwanya Gladys 2, Steib Verena 2, Dallinger Teresa 1

Osterturnier Wien

Tag 1

BSC Salzburg – TSV Wasserburg 34:47 (12:13, 2:15, 12:12, 8:7)

Das Nachwuchsteam des deutschen Serienmeisters Wasserburg ist noch der “einfachste” Gegner in unserer Vorrundengruppe der Kategorie WU16 High. Der Respekt war groß, dennoch gelingt uns ein perfekter Start (8:2), bis zum Ende des 1. Viertels bleibt das Spiel offen. Zwei einfache Fehler führen dann leider dazu, dass wir plötzlich völlig den Faden verlieren. Das zweite Viertel geht mit 2:15 an Wasserburg. Die zweite Halbzeit verläuft wieder ausgeglichen, der Rückstand kann aber nicht mehr aufgeholt werden.

Tag 2

CE Joventut – BSC Salzburg 62:32 (20:13, 18:2, 5:6, 19:11)

Das beeindruckende Spiel der Spanier am Vortag gegen Wartii war unser erster Eindruck vom Osterturnier. Mit schnellen Fastbreaks und unzähligen Dreipunktewürfen wurde die körperlich klar überlegene Mannschaft aus Finnland deutlich besiegt. Unser Ziel lautet daher den Druck in der Verteidigung hoch zu halten und dem Gegner diese Optionen möglichst selten zu geben. Das funktioniert phasenweise sehr gut, den Spaniern gelingt erst kurz vor Ende des Spiels der erste Erfolg von der Dreierlinie. Zu viele Ballverluste, vor allem im zweiten Viertel, lassen das Ergebnis am Ende trotzdem recht deutlich ausfallen. Allerdings ist unser Gegner bereits zu diesem Zeitpunkt der große Favorit auf den Turniersieg (und steht auch tatsächlich vier Tage später im Finale).

Tag 3

BSC Salzburg – Wartii 14:72 (5:22, 2;18, 7:11, 0:21)

Nach dem ersten Vorrundenspiel hielt sich die “Angst” vor der Mannschaft aus Finnland noch in Grenzen, bereits in ihrem zweiten Spiel gegen Wasserburg zeigt sich Wartii aber enorm verbessert. Gegen uns wird vier Viertel lang extrem aggresiv und hart full-court verteidigt. Diese Spielweise bringt unsere Spielerinnen ein ums andere Mal an ihre Grenzen. Mit tollem Einsatz kämpfen wir bis zum Ende um jeden Ball, zum Schluss müssen wir die Übermacht des Gegners aber neidlos anerkennen. Ein kleiner Trost bleibt, dass sich Wartii am Samstag im Finale gegen CE Joventut den Turniersieg holt. So viel zu unserem Glück bei der Gruppenauslosung :)

Tag 4

BSC Salzburg – Karhun Pojat 50:46 (13:8, 12:13, 7:9, 18:16)

Nach dem Ausscheiden aus dem Hauptbewerb bestreiten wir am Freitag drei Freundschaftsspiele gegen weitere Teams aus der Kategorie WU16 High. Bereits um 8:00 treffen wir in der Stadthalle A auf die finnische Mannschaft Karhun Pojat, die in der Vorrunde immerhin Kuenring besiegt hat. Trotz der Müdigkeit (das intensive Spiel am Vortag fand erst um 20:30 statt) entwickelt sich ein heiß umkämpftes und sehr ansehnliches Match. Einige Spielerinnen können sich im Vergleich zu den Gruppenspielen noch einmal deutlich steigern und alle wollen unbedingt den ersten Sieg feiern. Christina Tanzer zeigt ein überragendes Spiel (24 Punkte, 4 Dreier) und ist in allen entscheidenden Phasen mit einem Korberfolg zur Stelle. Eine überzeugende Reboundarbeit des gesamten Teams ist der zweite Schlüssel zu einem am Ende verdienten 50:46-Erfolg.

Nusle – BSC Salzburg 38:39 (13:13, 9:7, 8:9, 8:10)

Im zweiten Spiel des Tages  treffen wir auf das tschechische Team Nusle. In einer sehr heißen Halle hat die gesamte Mannschaft schwer zu kämpfen. Nach den Anstrengungen der letzten Tage, darf man niemand einen Vorwurf machen, dass sich die Fehler jetzt häufen. Zwar sind wir das bessere Team, es gelingt uns allerdings nicht uns entscheidend abzusetzen. Eine erneut sehr gute kämpferische Leistung führt immerhin dazu, dass auch der Gegner nicht davonziehen kann. Zehn Sekunden vor Ende führt Nusle mit einem Zähler, eine Auszeit und sieben Sekunden später fixiert Gladys Ntwanya den 38:39-Endstand. So wird der Einsatz am Ende mit einem knappen Erfolg belohnt.

BSC Salzburg – Kladno 38:45 (10:20, 12:4, 6:10, 10:11)

Zwei Spielerinnen müssen leider bereits am Freitag abreisen, somit bestreiten wir das letzte Spiel nur zu sechst. Die Erwartungen der Mannschaft sind entsprechend gering (der Gegner tritt mit 14 Spielerinnen an), aber wie so oft, läuft es gerade bei diesen Spielen am besten. Alle sechs Spielerinnen können Punkte erzielen, in der Offensive gelingen die Spielzüge fast nach Belieben und auch die Verteidigung ist am Ende einer langen Turnierwoche noch sehr stark. Für die ganz große Überraschung (einen Sieg) ist am Ende nur die Wurfausbeute eine Spur zu niedrig. Trotzdem ist das Spiel ein versöhnlicher Abschluss für eine aufregende (und anstregende) Wien-Woche, in der die Mannschaft erneut einen großen Schritt nach vorne gemacht hat.

Scorer (alle fünf Spiele): Tanzer Christina (61), Ntwanya Gladys (58), Tanzer Magdalena (36), Salihodzic Hana (24), Bowlen Julia (15), Eigner Stefanie (6), Karer Lisa (3), Pavicic Aleksandra (3)

U18 mit deutlichem Sieg

Nach der kurzfristigen Absage von Klagenfurt reduziert sich das Dreikönigsturnier am Samstag auf ein Freundschaftsspiel gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Innsbruck. In unserem Team fehlen ebenfalls vier Spielerinnen (darunter die beiden ältesten), das Match ist trotzdem eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Das wU14-Spiel Salzburg-Hallein endet zuvor mit einem 44:44-Unentschieden (Bericht folgt).

BSC Salzburg – TS Innsbruck 115:17 (28:2, 25:5, 30:7, 32:3)
Tanzer M. 28, Tanzer C. 24, Akarcesme S. 21, Ntwanya G. 14, Simeunovic S. 10, Bowlen J. 6, Karer L. 6, Kössler P. 4, Pavicic A. 2, nicht dabei: Eigner S., Fartacek L., Fernandez Y., Salihodzic H.

Danke den beiden Teams fürs Kommen!

Dreikönigsturnier

Am Samstag, 8.1. steigt die fünfte Auflage des Dreikönigsturniers. Zum ersten Mal wird das Turnier für Nachwuchsmannschaften (wU18, wU14) gespielt.

Spielplan:
9:30 BSC Salzburg wU14 – BBU Hallein wU14
11:15 BSC Salzburg wU18 – TS Innsbruck wU18
13:00 TS Innsbruck wU18 – KOS Klagenfurt wU18
14:45 KOS Klagenfurt wU18 – BSC Salzburg wU18

Kommt und unterstützt unsere Teams!

Nachwuchsturnier ein voller Erfolg


Am Wochenende fand im Sportzentrum Mitte ein Nachwuchsturnier (WU17) mit acht Mannschaften aus Österreich und Deutschland statt. Die Vorrunde am Samstag wurde von den Teams Jahn München und UBI Graz dominiert. Für die Salzburger Mannschaft gab es zwei klare Erfolge gegen Dornbirn (68:47) sowie eine Spielgemeinschaft des TV Zell am See und des BCO Bludenz (59:28). Gegen Jahn München verlor man etwas höher als notwendig mit 24:55.
Der zweite Tag musste auf Grund einer Terminkollision mit dem österreichischen Cupbewerb leider ohne die Grazer stattfinden. So traf im Halbfinale München auf Steyr und Bad Aibling auf Salzburg. Obwohl die Salzburgerinnen in Halbzeit eins gegen den deutschen U16-Meister 2009 noch einigermaßen dagegenhalten konnten (26:13), setzte es am Ende eine deutliche 62:25-Niederlage. Ähnlich klar (66:17) entschied Jahn München das andere Seminfinale für sich. Das rein oberbayerische Finale entwickelte sich zu einem hochklassigen Spiel zweier Teams aus der deutschen Nachwuchsbundesliga (WNBL), in dem Bad Aibling bereits in der ersten Halbzeit (17:31) durch eine sehr starke Verteidigungsleistung den Grundstein zum Sieg legen konnte. Im dritten Viertel wuchs der Vorsprung zeitweise auf 26 Punkte an, ehe München im Schlussabschnitt noch einmal auf zwölf heran kam. Am Ende blieb es bei 14 Punkten Differenz und einem verdienten 49:63-Erfolg für das Team von Coach Oliver Schmid.
Das Spiel um Platz 3 entschied Salzburg gegen Steyr mit 67:37 klar für sich. Ausgeglichener gestalteten sich die Spiele um den 5. Platz, den sich am Ende die Mannschaft aus Dornbirn sichern konnte.
Wir danken allen Teams für ihre Teilnahme und freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Aus Salzburger Sicht fällt das Resümee ebenfalls positiv aus. In den Spielen gegen Zell am See/Bludenz, Dornbirn und Steyr konnten wir ungefährdete Siege einfahren. Mindestens genau so wichtig war aber die Erfahrung, die wir aus den Partien gegen die beiden deutschen Mannschaften mitnehmen können. Jetzt gilt die volle Konzentration den ersten Spielen der Österreichischen Meisterschaften im November.